Nach der Scheidung der Eltern wuchs Fechner bei seiner Mutter, die als Sekretärin arbeitete, in Schlesien, dann in Berlin-Mitte auf. Volksschule, Höhere Handelsschule; nebenher (1937-1940) Mitglied des Staats-und Domchors Berlin. Nach der Mittleren Reife begann er 1943 eine kaufmännische Lehre bei der UFA-Handels GmbH, wurde am 1.3.1944 einberufen und geriet im April 1945 in Krummau an der Moldau verwundet in amerikanische Kriegsgefangenschaft.
Nach Berlin zurückgekehrt, studierte Fechner 1946-1948 an der Schauspielschule des Deutschen Theaters. In den Kammerspielen des DT hatte er am 3.4.1947 sein Bühnendepüt in Gustaf Gründgens`Inszenierung von Evgenij Svarc` "Der Schatten".
1948 Engagement an die Kammerspiele in Bremen, er spielte u.a. den Beckmann in Borcherts "Draussen vor der Tür" . 1949-1952 an der Freien Volksbühne Berlin/West.
1951 gründete und leitete er mit Kollegen den Theaterclup im British Center und spielte im Kabarett Die Stachelschweine, am Renaissance-Theater, der Tribüne und am Hebbel-Theater; Sprecher beim Rundfunk und für Synchronisationen.
1953 wechselte er nach Hamburg, zunächst ans Theater im Zimmer, 1955 an die Hamburger Kammerspiele, 1957 nach Hannover an das Niedersächsische Staatstheater.
1960/61 Engagement als Regisseur am Schloßtheater Celle.
1961 geht er als Hospitant zu Giorgio Strehler nach Mailand, wo er am Piccolo Teatro zwei Jahre als Regie-Assistent arbeitete. Seine Beobachtungen bei den Proben zu
"Die Ausnahme und die Regel" und "Erinnerung an zwei Montage" dokumentierte er in dem Buch Strehler inszeniert.
1963 kehrte er in die Bundesrepublik zurück. Er war eine Spielzeit lang stellvertretender Intendant am Stadttheater Konstanz, bekam wegen seiner Inszenierung( mit Strehlers Bühnenbildner Luciano Damiani) von " Das Testament des Hundes" mit der Stadt Schwierigkeiten.
1964/65 Engagement als Schauspieler und Regisseur bei Kurt Hübner am Theater am Goetheplatz Bremen.
Sein letztes Theater-Engagement ging er 1968 auf Bitten des neuen Intendanten Egon Monk am Deutschen Schauspielhaus Hamburg ein, spielte in der szenischen Collage
" Über den Gehorsam" den KZ- Kommandanten Höß, bereitet eine Inszenierung vor,er löst den Vertrag, als Monk nach kurzer Zeit zurücktritt.
1953 hatte er als Volkspolizist in Carol Reeds THE MAN BETWEEN sein Leinwand-Debüt, übernahm Rollen im Märchenfilm FRAU HOLLE und Kurt Hoffmanns
BEKENNTNISSE DES HOCHSTABLERS FELIX KRULL. Seit 1954 spielte er auch im Fernsehen. Egon Monk, Leiter der Hauptabteilung Fernsehspiel beim NDR, in dessen dokumentarisch inszenierten TV-Filmen EIN TAG und PREIS DER FREIHEIT Fechner mitspielte,engagierte ihn im Dezember 1965 als Redaktions-Assistenten und gab ihm die Chance, als Regisseur zu arbeiten.
Fechner begann mit SELBSTBEDIENUNG, der Gaunerkomödie über einen Kaufhauseinbruch,einem Genre, das er mit DAMENQUARTETT (1968/69), FRANKFURTER GOLD (1979/71), GEHEIMAGENTEN (1971)fortsetzte. Im Rückgriff auf tatsächliche Kriminalfälle entwickelte er dabei in Ansätzen die Technik, für die er bei seinen Dokumentarfilmen berühmt wird:
"Durch umfassende Recherchen, systematisches Sammeln von Fakten und individueller Aussagen möchte ich Sachverhalte und Verhaltensweisen von Menschen so gewissenhaft wie möglich beschreiben,mit der Absicht, dem Zuschauer durch die Darstellung symtomatischer Einzelfälle auf unterhaltsamer Weise Einsichten zu vermitteln."(Fechner,1973).
Authentizität in den realistischen Details und Unterhaltsamkeit in der Präsentation verbinden sich auch in den Volksstücken aus dem hamburger Hafen-Milieu, die Fechner nach Büchern von und mit Helga Feddersen verfilmt hat: VIER STUNDEN VON ELBE1 (1967/68), GEZEITEN (1969/70).
1969 drehte er in Berlin seinen ersten "reinen" Dokumentarfilm NACHREDE AUF KLARA HEYDEBRECK, in dem er - ausgehend von dem eher zufällig ausgewählten Selbstmord einer alten Frau - versucht, das Leben dieser Frau durch Aussagen von Bekannten und Verwandten, durch Dokumente und Fotos zu rekonstruieren.
Mit Rudolf Körösi, zuvor Kameramann des Dokumentaristen Klaus Wildenhahn,drehte er Tausende von Metern Filmaterial, die er in wochenlanger Arbeit mit der Cutterin Brigitte Kirsche sichtete, zu Themenkomplexen zusammenstellte und so langsam eine geschlossene Form erarbeitete.
Beide - Körösi und Kirsche, wie auch Fechners Frau Jannet Geffken - haben in der jahrelangen Zusammenarbeit entscheidenden Anteil an der Herausbildung des spezifischen Filmstils von Eberhard Fechner.
Nach diesem Portrait einer Proletarierin erarbeitete er im Laufe der Jahre weitere Dokumentationen, die Aspekte deutscher Geschichte in diesem Jahrhundert anhand von Einzel- oder Gruppen-Schicksalen beleuchten: KLASSENFOTO (1970) vervolgt das Leben einiger kleinbürgerlicher Schüler des Lessing Gymnasiums in Berlin-Wedding; UNTER DENKMALSCHUTZ (1974/75) ist - ausgehend von einem Haus im frankfurter Westend - das Portrait von Familien aus Großbürgertum und Akademikerkreisen.
" Jeder von denen, die in meinen Filmen von" Nachrede auf Klara Heydebreck" bis zu den "Comedian Harmonists" zu Wort kommen,hat diese Zeit anders erlebt und somit auch andere Erinnerungen.Aber bei keinem ist das private Leben unbeeinflusst geblieben durch die geschichtlichen Ereignisse.Kaum einen von ihnen war bewusst, in welcher Grössenordnung sein Leben von dem Gang der Geschichte abhing, und doch entstand am Ende jedes dieser Filme beim Zuschauer das Bild einer Epoche der jüngeren deutschen Vergangenheit, gesehen durch die Augen der im Film Berichtenden als Summe der unterschiedlichen Erfahrung, auch wenn diese zum Teil widersprüchlich interpretiert werden, manchmal sogar jeder historischen Erkenntnis wiedersprechend. Die Wiedergabe individueller Schicksale ist zugleich aber auch zwangsläufig eine supjektive Form zeitgeschichtlicher Darstellung:" (Fechner, 1979).
AUS NICHTIGEM ANLASS ist 1973 der Versuch, die Technik der recherchierten Dokumentationen mit inszenatorischen Mitteln umzusetzen. Aus Gesprächen mit den Beteiligten an einem Mordfall entwickelte Fechner ein Drehbuch, das er dann wie einen Spielfilm inszeniert.
Die Bestseller - Romane von Walter Kempowski, in denen der Autor die Geschichte seiner Familie in diesem Jahrhundert launisch und detailbesessen aufarbeitet, bildeten das Ausgangsmaterial für 2 weitere Fernsehfilme.
"Die Romantechnik Walter Kempowskis reiht linear Situation an Situation aus dem Leben der Rostocker Bürgerfamilie in den Jahren 1939 bis 1945 in Form von kleinen Erinnerungssplittern aneinander, bis sich dem Leser am Ende ein ausgedehntes Mosaik des Lebens in jener Zeit entfaltet, voll von längst vergessenen Einzelheiten." (Fechner, 1979).
1974/75 entsteht der dreistündige TADELLÖSER & WOLFF über die Kriegsjahre in Rostock,1978/79 der sechsstündige EIN KAPITEL FÜR SICH , der die Versuche der Kempowskis, sich ihre gutbürgerliche Existenz wieder aufzubauen, und die mehrjährige Haft der Familienmitglieder in DDR - Gefängnissen behandelt.
Auf dem Roman von Alfred Andersch basiert der Kinofilm WINTERSPELT 1944 (1977), der das Bemühen eines deutschen Offiziers zeigt, mit seiner Truppe vor den Amerikanern zu kapitulieren, um so unnötiges Blutvergiessen zu vermeiden, der aber an militärischen Strukturen und Denkmustern scheitert. Ein Kriegsfilm, der ganz ohne Kampfhandlungen und Blutvergiessen auskommt.
Seinen Dokumentar - Zyklus, der "eine Art von Panorama der deutschen Gesellschaft in den ersten Jahrzehnten dieses Jahrhunderts zeigt" (Fechner zu Netenjakob,1976) setzt Fechner 1976 durch den 2-Teiler COMEDIAN HARMONISTS fort,der das Schicksal der Mitglieder der berühmten Gesangsgruppe aus den 20er und 30er Jahren bis zur Gegenwart verfolgt. (1988 veröffentlicht Fechner eine Buchdokumentation, die auf dem Film beruht).
1984 folgt IM DAMENSTIFT das Bild einer behüteten Gruppe adeliger Fräulein im Alter von 77 bis 88 Jahren. Aspekte eher proletarischen Lebens stehen im Vordergrund von LA PALOMA (1987/88), der Geschichte von 11 Seeleuten, zwischen 1899 und 1907 geboren,damit eine Geschichte der Seefahrt in diesem Jahrhundert von den Segelschiffen bis zu den Turbinendampfern.
In über achtjähriger Arbeit entstand 1975-1984 DER PROZESS. Aus 70 Interviews mit Richtern und Angeklagten, Opfern und Zeugen, aus Dokumentarfilmen und Fotos, Prozessberichten und Akten versuchte Fechner "eine Darstellung des sogenannten ,MAJDANEK-VERFAHRENS, gegen Angehörige des Konzentrationslagers Lublin/Majdanek in Düsseldorf von 1975-1981",des längsten Strafverfahrens in der Justizgeschichte der Bundesrepublik Deutschland.
"Ohne die Erfahrungen und Empfindungen der einen und der anderen Seite bis zur Unkenntlichkeit zu verrühren, baute er aus diesen antagonistischen Elementen einen Kontext - den Erfahrungszusammenhang, der in den Lagern die Häftlinge ihren Schlächtern ausgeliefert aber auch an die Häftlinge gefesselt, sie entmenschlicht und sie zu Schlächtern gemacht hat.Dieses Wagnis bestimmt die Architektur des Films, die nicht so sehr auf Rede und Gegenrede, auf den Mechanismus von Darstellung (der Täter) und Widerlegung ( durch die Opfer) basiert,sondern die Aussagen wie sich ergänzende Strukturelemente zusammensetzt." ( K. Kreimeier, Frankfurter Rundschau, 24.11.1984).
Fechners Filme, die in unterschiedlicher Weise dokumentarische und inszenatorische, fiktive und reale Elemente zu einer eigenen Form verbinden, und die Fechner nicht auf die üblichen Begriffe "Dokumentarfilm" oder "Fernsehspiel" festlegen möchte, werden in mehreren Retrospektiven im In- und Ausland präsentiert.
" Deutsche Geschichte (...), zugleich deutsche Fernsehspiel-Geschichte, die Eberhard Fechner wesentlich mitbestimmt hat. Es ist weder die entrückte Kostüm- noch die Herren- oder Ereignis-Geschichte. Es ist auch nicht bedrängte Gegenwart,sondern ein Teil der Geschichte, der für normale Menschen heute erinnerungsfähig ist. Fechners Fernsehfilme zusammengenommen ergeben ein Panorama deutscher Lebens- und Leidensgeschichten, die vielleicht mehr über uns und unsere Zeitgeschichte sagen als viele wissenschaftliche und theoretische Abhandlungen." ( Ungureit,1979).
Neben seiner Regie-Arbeit übernahm Fechner gelegentlich Rollen in TV-Filmen,so im 5-Teiler BAUERN,BONZEN UND BOMBEN nach Fallada und DIE GESCHWISTER OPPERMANN nach Feuchtwanger, beides unter der Regie von Monk. In der Serie DIE KNAPP-FAMILIE spielte er die Hauptrolle des Vaters Paul.1986-87 bereitete er ein Drehbuch nach Ralph Giordanos Roman "Die Bertinis"vor, wegen einer schweren Erkrankung kann er den Film über eine jüdische Familie während der Nazi-Zeit nicht drehen,der dann 1988 von Egon Monk realisiert wird.
Eberhard Fechner war seit 1977 Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland, seit 1984 Mitglied und- Stellvertretender Direktor der Abt. Film- und Medienkunst der Akademie der Künste in West-Berlin. Er lebte mit seiner dritten Frau Jannet Gefken, die an seinen Filmen mitarbeitete, in Hamburg.
Eberhard Fechner verstarb am 7.August 1992.
Fernsehen / Regie
Eberhard Fechner zusammen mit dem Kameramann
Gero Ehrhardt bei den Drehaufnahmen zu "Tadellöser & Wolf" 1974
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Eberhard Fechner bei den Dreharbeiten zu
" Geheim-Agenten".
1971
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Kino-FILM
1977 WINTERSPELT (n. Alfred Andersch)
Hörfunk

1949 Titelrolle / Der BETTLERKÖNIG ; Scipio/CALIGULA ; in MENSCHLICHE KOMÖDIE ;
--------Joseph / Joseph UND SEINE BRÜDER sämtlich RB
1950 Überlebender/VOLK OHNE TOD ; in BALLADE VOM FRIEDEN sämtlich NWDR Berlin
1951 Büttner / Der SITZENBLEIBER ; in EDUARD ; in WILHELM VON ORANIEN sämtlich RIAS Berlin
1953 in Die NASE ; in SO FING ES AN...; in Die BLAUE BLUME sämtlich NWDR Köln
1956 in Das VERHÖR DES LUKULLUS ; in IN EINEM GARTEN VON AVIANO sämtlich NDR Hamburg
1960 in LIEBE FÜR JUNGE MENSCHEN ; in MENSCHEN UND MASSEN sämtlich NDR Hamburg
------- in ALLTAGS GIBT ES KEINE ORDEN
1964 in 60 STUNDEN AM TAG ; in Der UHRENTICK ; in Der MAGNABRUNNEN ; in IM VAKUUM GESTRANDET
------- sämtlich RB
1965 bis 1969 in Der ENGEL GING VORÜBER ; in SIGNOR ARCADIO ; in INSTRUKTIONEN FÜR DEN AUFSTAND ;
------- in Die GLOCKE sämtlich NDR
Preise, Auszeichnungen

Goldene Kamera , 1980
1970 Marl, NACHREDE AUF KLARA HEYDEBRECK
--------Adolf-Grimme-Preis des Deutschen Volksschul-Verbandes mit Silber ( III. Programm)
1971 Berlin, NACHREDE AUF KLARA HEYDEBRECK
--------Kritiker-Preis in der Sparte Film
1971 Hamburg, GOLDENE KAMERA der Programmzeitschrift HÖRZU
1971 Marl, Das KLASSENFOTO Adolf-Grimme-Preis des Deutschen Hochschulverbandes mit Silber
1975 Florenz, TADELLÖSER& WOLFF Premio della RAI - Prix Italia
1976 Marl, UNTER DENKMALSCHUTZ Adolf-Grimme-Preis mit Gold
------- Marl, TADELLÖSER & WOLFF Preis des Kultusministers von NRW
------- Frankfurt, UNTER DENKMALSCHUTZ DAG Ehrende Anerkennung
1977 München, Die COMEDIAN HARMONISTS tz-Rose, Stern der Woche AZ, Stern des Jahres AZ
------- New York-Retrospektive " Panorama of German Society"
------- Goethe-House + Museum of Modern Art
1980 EIN KAPITEL FÜR SICH Goldene Kamera Hamburg, Goldener Gong, tz-Rose, Stern der Woche München;
------- Fernseh-spiel des Monats, Frankfurt/M.
1981 Berlin, Jakob-Kaiser-Preis 1980
1983 WINTERSPELT Goldene Medaille des Paris-Festivals
1984 IM DAMENSTIFT Stern der Woche AZ
------- Der PROZESS Stern der Woche AZ
------- Der PROZESS tz-Strauß des Jahres
1985 Für Gesamtwerk Deutscher Kritikerpreis
------- Für Gesamtwerk Besondere Ehrung des Adolf-Grimme- Preises, Marl
------- Für Gesamtwerk Alexander-Zinn-Preis der Stadt Hamburg
1985 Der PROZESS Eduard-Rhein-Preis
1989 Telestar - Deutscher Fernsehpreis
1991 Goldener Gong WOLFSKINDER
------- Medaille für Kunst (Staatspreis Hamburg)
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Literatur!
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Scene, "Marsch durch die Wüste".
aus dem Bühnenstück " Die Ausnahme und die Regel"
von Berthold Brecht.
Regie Giorgio Strehler
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hier können Sie einen kleinen Auszug aus dem letzten Interview das Eberhard Fechner vor seinem Tode dem SWF gegeben hat herunterladen, darin spricht Fechner kurz über seine Zeit bei Strehler in Mailand.
(mit rechter Maustaste auf herunterladen klicken, dann auf "speichern unter gehen" und die Ton-Video Datei auf Ihrem PC laden, fertig. Nach einem Doppelklick auf die Datei können Sie das Interview ansehen.
je nach Verbindunggeschwingigkeit dauert das Herunterladen 2-10 Min.
Sollten Sie keinen Windows Mediaplayer auf ihrem PC haben können Sie ihn hier kostenlos runterladen
(Diese Hinweise dienen denjenigen Besuchern die nicht so versiert mit dem Internet sind!) Sollten Sie Probleme damit haben erreichen Sie hier den Webmaster.
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